Funktionswerkstoffe erobern sich immer mehr Anwendungsfelder in Verkehrstechnik, Kommunikationstechnik und im Maschinenbau.
Hohe elektrische und mechanische Belastungen, oft über lange Zeiten oder hohe Zyklenzahlen, stellen besondere Anforderungen an die Zuverlässigkeit der daraus entstehenden Bauteile.
Insbesondere durch zyklische elektrische Belastungen entstehen in den Bauteilen neben reversiblen Strömen und Polarisationen auch irreversible Ströme, die letztendlich zu sowohl elektrischer als auch mechanischer Schädigung führen können.
Vor diesem Hintergrund wird seit Januar 2003 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) der Sonderforschungsbereich (SFB) 595
„Elektrische Ermüdung in Funktionswerkstoffen“ gefördert.
Dieser SFB konzentriert sich auf Fragen der
- Herstellung,
- Charakterisierung,
- Modellierung und
- Bauteileigenschaften
in Ferroelektrika, Ionenleitern und halbleitenden Polymeren.
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